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 Beyoncé Giselle Knowles (* 4. September 1981 in Houston, Texas) ist eine US-amerikanische R&B- und Soul-Sängerin und Schauspielerin. Sie war bis 2005 Mitglied der Girl-Band Destiny's Child und ist die Freundin von US-Rapper Jay-Z. Gewöhnlich wird sie nur mit ihrem Vornamen Beyoncé erwähnt, der gleichzeitig ihr Künstlername ist, in letzter Zeit wird sie aber auch häufiger mit vollem Namen in den Medien genannt.


Beyoncé Knowles kam 1981 als erstes Kind von Mathew Knowles und Tina Beyince in Houston, Texas zur Welt. Ihre jüngere Schwester ist die Schauspielerin und Sängerin Solange Knowles. Beyoncés musikalisches Talent wurde bereits in jungen Jahren von der High School for Performing and Visual Arts in Houston mit professionellen Tanz- und Gesangsunterricht gefördert. Später machte sie sowohl als Solistin im örtlichen Kirchenchor als auch als Gewinnerin von über 30 Talentwettbewerben auf sich aufmerksam.

1990 gründete Knowles gemeinsam mit LaTavia Roberson und ihren Schulfreundinnen Kelly Rowland, LeToya Luckett, Keke Wyatt und Ashley Támar Davis die Tanz- und Gesangsgruppe Girls Tyme. Gemanaged von Vater Mathew, gelang es der Band im Laufe der Jahre durch zahlreiche Auftritte in Einkaufszentren oder bei Gesangswettbewerben (darunter auch das TV-Format Star Search) auf lokaler Ebene bekannt zu werden. Als ein Plattendeal mit Elektra Records bevorstand, änderte man den Namen der Gruppe - die fortan aus dem Quartett Knowles, Rowland, Luckett und Roberson bestand - in Destiny's Child.

Destiny's Child 

siehe auch:
Destiny's Child

Nach einigen Verzögerungen unterzeichnete das Quartett 1996 schließlich bei Columbia Records seinen ersten Plattenvertrag. Die erste Single der Band, „No No No“, kletterte bis auf Platz #1 der US-amerikanischen Billboardcharts und machte die Band über Nacht landesweit bekannt. Es folgten weitere erfolgreiche Auskopplungen; darunter die weiteren #1-Hits „Bills Bills Bills“ und „Say My Name“. Außerdem erschienen zwei erfolgreiche Alben: Destiny's Child (1998) und The Writing's On The Wall1999). (

Am Höhepunkt ihrer Karriere lösten sich zwei der vier Mitglieder von der Gruppe. Ende 1999 verließen LeToya Luckett und LaTavia Roberson die Band wegen Unstimmigkeiten mit dem Manager Mathew Knowles. Destiny's Child nahm infolgedessen zwei neue Mitglieder auf: Michelle Williams und Farrah Franklin. Letztere verließ die Band auf Grund interner Probleme wiederum nach nur sechs Monaten, Destiny's Child blieben als Trio bestehen.

Im Spätherbst 2000 veröffentlichten Destiny's Child die Single „Independent Women Part I“, den Filmsong zum Kinoerfolg 3 Engel für Charlie und Vorboten zu ihrem dritten Album Survivor, das Mai 2001USA, Großbritannien als auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz Platz #1 der Albumcharts belegte. Die Platte verkaufte sich allein in den USA bis Ende 2001 über 4 Millionen Mal und brachte mit „Survivor“, „Bootylicious“ und „Emotion“ (einer Coverversion der Bee Gees) drei weitere Hitsingles hervor. Nach der anschließenden Welttournee trennten sich die Wege der Bandmitglieder zu Gunsten von Solokarrieren im Jahre 2002 vorerst. erschien und sowohl in den

Zwei Jahre später, 2004, trafen Rowland, Knowles und Williams sich erneut um ihr viertes Studioalbum Destiny Fulfilled aufzunehmen. Das Album verkaufte sich weltweit mehr als 6 Millionen mal weltweit und produzierte mit den Singleauskopplungen „Lose My Breath“, „Soldier“, „Girl“ und "Cater 2 U" weitere Top 10-Hits. Am 11. Juni 2005 verkündete die Band während ihrer Welttour in Barcelona/Spanien schließlich ihre endgültige Trennung.

Solo-Karriere 

Knowles' Solodebüt aus dem Jahre 2003, Dangerously In Love, kletterte sowohl in den US-amerikanischen R&B- und Pop-Charts als auch in den in den Album-Charts in Kanada, Australien, Deutschland und GroßbritannienJay-Z, und „Baby Boy“ mit Sean Paul, die beide im Sommer und Herbst 2003 direkt hintereinander mehrere Wochen Nummer 1 in besagten Charts waren und jeweils mit Platin ausgezeichnet wurden. Im Januar 2006 gelang Knowles mit „Check On It“, dem Titel-Song zum Film Der rosarote Panther, der dritte Nummer-1-Hit in US-amerikanischen Billboard Charts.
Im September 2006 veröffentlichte Beyoncé Knowles ihr zweites Soloabum B'Day, für dessen Produktion sich unter anderem Darkchild, Swizz Beatz, Rich Harrison und The Neptunes verantwortlich zeigten. Die erste Singleauskopplung, "Déja Vu" (featuring Jay-Z), platzierte sich jüngst auf Platz #1 in der britischen Singlecharts und stieg sowohl in Deutschland als auch der Schweiz in die Top 10 der Verkaufcharts ein. Die zweite Auskopplung wird den Titel "Ring The Alarm" tragen.

Film-Karriere 

Bereits im Jahr 2001 machte Beyoncé Knowles als Hauptdarstellerin in der MTV-Produktion Carmen: A Hip Hopera an der Seite von Mekhi Phifer auch als Schauspielerin sich aufmerksam. Im Jahr darauf übernahm sie die Nebenrolle der Foxxy Cleopatra im dritten Teil der Austin-Powers-Reihe, Austin Powers in Goldständer, für dessen Soundtrack sie unter anderem die Single "Work It Out" beisteuerte. Anschließend (2003) war Knowles an der Seite von Cuba Gooding Jr. in der Gospel-Komödie The Fighting Temptations zu sehen. Für ihre schauspielerischen Leistungen wurde sie im Jahr darauf schließlich mit einer Nominierung für NAACP Image Award als "Beste Schauspielerin" bedacht.

Anfang 2006 trug Beyoncé in ihrer Rolle des internationalen Popstars Xania neben Steve Martin, Kevin Kline und Jean Reno zum Erfolg des Prequels zu Der rosarote Panther bei. Der Film kletterte sowohl in Deutschland, Kanada, Großbritannien und einer Vielzahl weiterer Länder auf Platz #1 der Kinocharts, spielte bis Mitte 2006 allein in den USA mehr als 150 Millionen US$ ein.

Ende 2006 wird Knowles wiederum an der Seite von Jamie Foxx, Eddie Murphy und Danny Glover in der Kinoadaption des Musicals Dreamgirls zu sehen sein, dessen Handlung zum Großteil auf der Biografie von Diana Ross und den Supremes basiert. Zum gleichnamigen Soundtrack wird Beyoncé mitunter die Single "Listen" beisteuern. [1]

Kritik 

Knowles wurde von PETA und anderen Tierschutzorganisationen mehrmals wegen ihrer Vorliebe für Pelz kritisiert.

Auszeichnungen 

Beyoncé erhielt fünf Grammys für ihr Solo-Album und drei als Mitglied von Destiny's Child. Weiterhin erhielt sie unter anderem den ASCAP Pop Songwriter Award, wobei sie die zweite Frau überhaupt war, die ihn erhielt. Außerdem bekam sie mehrere Brit Awards, MTV Europe Music Awards, MTV Video Music Awards und einen NAACP Image Award der National Association for the Advancement of Colored People.

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